Bücher von spanischen Verlagen und spanischen Literaturagenturen mit verfügbaren Übersetzungsrechten für den deutschen Sprachraum.
Der Druck im Heranwachsen von Tomás ist an einem Punkt angelangt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Er ist mit seiner Familie in das Dorf gereist, in dem sie immer ihre Sommerferien verbringen. Alles bricht plötzlich über ihn herein, die Ereignisse überschlagen sich: die Entdeckung des Geschlechts und der Gewalt, der Tod, das Überschreiten von Grenzen... Tomás entdeckt sich schlagartig und unvermittelt, so als ob er nicht verhindern könne, dass sein Verstand einen Schritt hinter seinem Tun zurückbleibt, bis er sich in der Dynamik der Geschehnisse dazu hinreißen lässt, sich an einer Tat zu beteiligen, die er sich selbst nicht verzeihen kann. Er fühlt sich schließlich verpflichtet, der einzigen Person gegenüberzutreten, die über ihn urteilen und ihm verzeihen kann. "Agosto, octubre" ist einer jener Romane, die es meisterhaft verstehen, diese Entwicklungsphase der Zerrissenheit, der Schutzlosigkeit und des Übermanntwerdens zu erfassen.