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Wie liebten die großen Denker? Die Stoiker mit Geduld, die Vitalisten mit Leidenschaft, die Nihilisten mit Pessimismus. Die Liebe ist für einen Philosophen ebenso etwas Aufregendes und Schmerzhaftes wie für Normalsterbliche. Der Erotismus bei Plato, die Begierde bei Augustinus, die Enttäuschung bei Spinoza, die Leidenschaft von Abélard und Héloïse oder die ungewöhnliche Beziehung zwischen Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir – sie alle haben unseren Begriff der Liebe mitgeformt. Das Buch schildert, wie die Liebe von jenen erlebt wurde, die sich intensiv dem Nachdenken über das Lieben und Geliebtwerden gewidmet haben. Der Philosoph Manuel Cruz dringt ein in das Leben und Werk einiger der bedeutendsten Denker des westlichen Kulturkreises.