Bücher von spanischen Verlagen und spanischen Literaturagenturen mit verfügbaren Übersetzungsrechten für den deutschen Sprachraum.
Yechezkel Damjanich ist ein junger jüdischer Violinist, der mit seiner Mutter im zerstörten Budapest des Jahres 1947 lebt. Eines Tages erhält er einen Brief aus Jerusalem. Er stammt von seinem Onkel Yosef, von dem er seit zwölf Jahren nichts gehört hat und den seine Mutter aus unergründlichen Motiven nicht leiden kann. Yechezkel und seine Mutter fliehen vor dem Elend und gelangen nach Palästina. Es ist der Moment politischer Wirren, die Engländer stehen kurz davor, die Region zu verlassen. Onkel Yosef leitet das Café Budapest, ein pittoreskes Lokal in der Nähe der Altstadt, wo Juden, Araber und Europäer friedlich miteinander auskommen ... Eine flüchtige Oase der Ruhe, in der Yechezkels Geigenklänge schon bald dem Lärm der israelischen Granaten und arabischen Bomben, dem Hass und der Zerstörung weichen müssen. Das Café Budapest wird zu einer Bühne, auf der sich das überall in Palästina präsente Chaos widerspiegelt.