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Bis vor wenigen Jahren war „Großvater“ ein Ehrentitel. Der Großvater bekam am Sonntag Besuch von den Enkeln, beschenkte sie zu Weihnachten, wurde geachtet und manchmal auch leicht gefürchtet.
Heutzutage teilen sich die Großväter und –mütter ähnliche Aufgaben und Pflichten, ohne dass die Großväter etwas von diesen verstehen würden.
Francesco Tonucci ist seit vielen Jahren ein glücklicher Großvater. Davon erzählt er in dem langen Brief zu Beginn des Buches. Es ist ein einfühlsamer und enthusiastischer Brief an seinen 25-jährigen Enkel, durch den er das Großvatersein gelernt hat. Der Brief richtet sich ebenfalls an seine wenige Monate alte Enkelin, der er wie auch dem Enkel all das vermitteln möchte, was er erlebt hat.
Der Autor Francesco Tonucci hat ein satirisches Alter Ego namens Frato. Frato beschreibt die verschiedenen Nuancen und Facetten der zerbrechlichen, komplizierten und manchmal auch lächerlichen Beziehung, die heutzutage zwischen Enkeln und Großeltern besteht – ein differenzierter Dialog vor dem Hintergrund der Erinnerungen an die altbekannte Welt und der Welt der neuen Technologien.
20 Zeichnungen ergänzen den Text, in denen der Autor das Geheimnis einiger einfacher Spiele lüftet, die ihm als Kind Freude gemacht haben und von denen er überzeugt ist, dass sie auch für die heutzutage stark technikinteressierten Kinder unterhaltsam sind.