Bücher von spanischen Verlagen und spanischen Literaturagenturen mit verfügbaren Übersetzungsrechten für den deutschen Sprachraum.
Ein Pferd, das nach einem Unfall im Sterben begriffen ist, ein Paar, das nicht wagt, sich zu lieben, ein Heranwachsender. In “Muerte de un caballo” wird wie in einem Kammerspiel ein ganzer Diskurs über die Liebe und den Tod mit einfachen Elementen ausgearbeitet. Die Angst zu lieben, die Todeserfahrung und das Erlebnis des Unfalls, die langsame innere Entdeckung des Anderen und des eigenen Selbst gegenüber dem Anderen. Die Szene bewegt sich eigentlich nicht, wie eine Fotografie, nur die innere Bewegung der Gedanken und Wünsche der Protagonisten dreht sich um das sterbende Pferd. Sie versuchen nicht nur zu verstehen, was geschehen ist, sondern auch, was sie wirklich wollen. Das sterbende Pferd wird schließlich zu einer Art Angelpunkt, dem gegenüber es nicht mehr möglich ist, jemand anderen oder sich selbst zu belügen, eine weiße Mitte, die die Protagonisten dazu drängt, sich ihre Gefühle und Wünsche einzugestehen.