Princesa de África ist die Geschichte einer Liebe, die mit allen Regeln bricht. Sonia ist eine gutaussehende spanische Tänzerin, die sich auf afrikanischen Tanz spezialisiert, Pap ist ein senegalesischer Schlagzeuger. Beide leben in Madrid und es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Arbeit sie zusammenbringen wird.
Sonias Geschichte beginnt in Carabanchel. Sie wächst ohne Vater auf und leidet unter einer seltenen Art von Rheumatismus. Mit dem Tanzen beginnt sie als Therapie für ihre Krankheit. Pap kommt aus dem Senegal. Die Armut hat ihn gezwungen, die Straße von Gibraltar zu überqueren, um seinen Lebensunterhalt im Ausland zu verdienen und Geld nach Hause schicken zu können. Die Musik hat er im Blut. Sonia und Pap verlieben sich ineinander. Sie heiraten gegen den Willen von Sonias Familie, die der Meinung ist, die Heirat sei das Verrückteste, was sie jemals getan hat.
Es ist in der Tat verrückter als es den Anschein hat. In seiner Heimat wird Pap nämlich nicht nur von seinen Eltern, sondern auch von seinen drei Kindern und zwei weiteren Ehefrauen erwartet. Er ist Moslem und seine Religion und das senegalesische Recht erlauben ihm, mehr als eine Ehefrau zu haben. Pap teilt seine Zeit zwischen Spanien und dem Senegal, zwischen seiner weißen Frau und den afrikanischen Frauen auf. Als sich Sonia entscheidet, ihn zu heiraten, akzeptiert sie diesen Teil seines Lebens in der Überzeugung, dass ihre Liebe zu ihm alle Schwierigkeiten überwinden wird. Wenn Pap bei ihr in Madrid ist, gelingt ihr der Selbstbetrug auch, ist er aber wieder bei seiner Familie im Senegal, machen ihr Eifersucht, Angst und die Ungewissheit zu schaffen. Sonia erkennt, dass ihre Ehe nur dann eine Chance hat, wenn sie das geheime Leben ihres Ehemanns kennenlernt, und reist in den Senegal. Dort erfährt sie, dass Afrika sowohl schön als auch grausam ist und dass aus ihrer Liebesgeschichte eine Geschichte von Rivalität und Eifersucht werden kann.