Den Mann hielt es kaum auf dem Stuhl. Aus der Hüfte nahm er Schwung und reckte sich nach vorn, den linken Arm gerade durchgedrückt, den Zeigefinger auf die Runde richtend. Ein Meisterwerk sei das, krähte er in die Runde, ein ganz großes Meisterwerk. Kein Buch habe er in den letzten Jahren mehr gelesen, das ihn so tief getroffen habe. Überzeugt sei er, und scheue sich auch nicht, es zu sagen, dass es sich um ein geniales Buch handele. Und auch das war klar: Sein Autor gehört zu den ganz Großen: „Begeistert bin ich von diesem Marías, ich glaube, das ist einer der größten im Augenblick lebenden Schriftsteller der Welt.“